Paris
Hochsensibilität,  Lifestyle/ Fashion

Oh, Paris… Was ich an der Hauptstadt so sehr liebe

Nahezu jeder von uns hat bestimmte Orte und Länder in der Welt, an denen er sich besonders wohl fühlt oder die er gerne erkunden und bereisen möchte.

Als ich mich dazu entschieden habe, für mein Studium in die österreichische Hauptstadt Wien zu ziehen, hatte ich bereits zuvor ein intuitives Gefühl, dass es mir hier besonders gut gefallen wird.

Wie sich schnell herausstellte, hatte ich mit meinem damaligen Bauchgefühl wieder absolut ins Schwarze getroffen.

Die kulturelle Vielfalt, Weltoffenheit, diversen (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten und der absolut überwältigende ästhetisch-architektonische Charme, der sich durch die gesamte Stadt zieht, hatte mich von Beginn an verzaubert und in so ziemlich allen Bereichen ergänzt, die mir auch persönlich sehr am Herzen liegen und wichtig sind.

So wurde Wien auch langfristig zu meiner herzensverbunden Wahlheimat, die bereits durch ihre reinen Umgebungseinflüsse alle meine Tage zusätzlich erhellen konnte und nach wie vor kann.

Da es jedoch auch außerhalb unserer präferierten (Wahl-)Heimat Orte in der Welt gibt, die uns faszinieren können, sowie nahezu magisch anziehen, soll es in diesem Beitrag darum gehen, wie auch die französische Hauptstadt Paris bereits in Schulzeiten mein Herz im Sturm erobert hat.

Der Beginn einer anhaltenden Romanze

Paris Romantik

Als ich mich in meiner Schulzeit für den Sprachenzweig Französisch entschied, bemerkte ich schnell, dass mir nicht nur die Sprache und Kommunikation an sich sehr gut gefiel und viel Freude bereitete, sondern ich auch von dem Land Frankreich und seiner französischen Kultur in vielen Facetten absolut begeistert war.

Schnell stellte sich heraus, dass ich ein richtiges Talent für die Fremdsprache entwickelte, sodass sich meine anhaltende Freude an der Sprache durch die vielen Schuljahre hindurch zog.

Kurz vor einem meiner ersten Abschlüsse stand das damalige Highlight der vielen Jahre an Französisch Unterricht unmittelbar bevor: Es ging Ende Juli mit meiner damaligen Französisch Klasse in die französische Hauptstadt, Paris.

Alle waren sehr aufgeregt und voller Vorfreude auf die Zeit im Ausland, das, worüber wir so viele Jahre aus Schulbüchern gelernt hatten, nun auch endlich authentisch und live erleben zu dürfen! Der Sommer war da, das Wetter war schön und auch die Wetter-Vorhersage für unser Reiseziel zeigte hervorragende Aussichten an.

Mit einer ca. 12-stündigen Busfahrt in Richtung Hauptstadt, ging unsere Reise in das malerische Paris auch bereits los.

Ankunft in Paris

Ankunft
Perspektive vom höchsten Punkt der Aussichtsplattform auf dem Triumphbogen von Paris.

Für unseren Aufenthalt hatten wir gemeinsam mit unserer damaligen Französisch-Lehrerin mehrere Zimmer in einem zentrumsnahen Hostel in Paris gebucht. Obwohl die Zimmer sehr klein waren und wir unsere Unterkunft aus einem möglichst kleinen Budget reserviert hatten, war es eine sehr schöne und gepflegte Unterbringung mit wunderbarem parisienner Ambiente.

Im Erdgeschoss gab es einen kleinen Raum, in dem wir frühstücken und brunchen konnten, sowohl selbst mitgebrachtes Essen war erlaubt, als auch gab es die Möglichkeit, vor Ort Speisen zu kaufen. Ganz klassisch aßen wir morgens häufig Croissants mit Aufstrichen, dazu Kaffee, Tee oder Kakao.

Erkundung der Stadt

Paris Stadt
Straßenkünstler in der Pariser Innenstadt.

Nachdem wir unsere morgendliche Stärkung gut hinter uns gebracht hatten, ging es auch schon direkt los in die innere Stadt von Paris. Gemeinsam mit unserer Französisch-Lehrerin, die selbst bereits über 5 Jahre in Paris gelebt hatte und sich daher sehr gut in der Stadt und mit dem Verkehrsnetz auskannte, erkundeten wir bekannte Sehenswürdigkeiten, beliebte touristische Plätze & Straßen, sowie auch versteckte, romantisch-verwegene Pariser Gassen.

Insgesamt verbrachten wir etwa 5 Tage in Paris, von welchen wir die ersten paar sehr viel zu Fuß durch die Stadt gelaufen sind. Mit unserer Lehrerin als Begleitung und flottem Schritt voran, konnten wir in geringer Zeit möglichst viele Ecken der Stadt erkunden, sodass keine Zeit verloren ging und wir sehr viel sehen & erleben durften.

Sight-Seeing in Paris

Kunst
Street-Art in den Gassen von Montmartre.

Wir besichtigten das bekannte französische Kunstmuseum, den Louvre, in dem wir unter anderem auch einen eigenen Blick auf das weltberüchtigte Werk der Mona-Lisa von Leonardo da Vinci werfen durften!

Gingen durch den historischen Triumphbogen L’Arc de Thriomphe, besichtigten das Künstler Viertel Montmartre, in welchem viele begabte Künstler und Street-Art Artisten ihre Kunstwerke öffentlich präsentierten und zum Teil direkt neben die von Fußgängern befüllten Straßen selbst aufmalten.

Wir besuchten die beiden historischen Kirchen Le Sacre-Coeur und Notre-Dame, gingen durch diverse Märkte mit den unterschiedlichsten Verkaufsständen, kleine und größere Pariser Geschäfte und Manufakturen. Spazierten an der weltbekannten französischen Show-Dance-Location Le Moulin Rouge vorbei und machten eine Schifffahrt bei Sonnenuntergang auf der Seine, ein Fluss, der sich durch die gesamte Stadt zieht.

Der Zauber des Pariser Eiffelturms

Eiffelturm Paris
Aussicht auf den Pariser Eiffelturm.

An einem Abend besuchten wir selbstverständlich auch das weltbekannte französische Wahrzeichen, den Pariser Eiffelturm. Bei aufkommender Abenddämmerung machten wir es uns auf der belebten Wiese vor dem in glitzernen Lichtern funkelnden Eiffelturm gemütlich, wo sich viele Menschen nach Feierabend versammelten, um ein Glas Wein bei Sonnenuntergang zu genießen, leidenschaftlich zu musizieren, sich auszutauschen oder einfach nur in der sanft-pariserischen Atmosphäre zu entspannen und den Tag ausklingen zu lassen.

Manche von uns entschieden sich dazu, selbst noch auf den höchsten Aussichtspunkt des Eiffelturms zu gehen. Man hatte sowohl die Möglichkeit, dies zu Fuß mit der Treppe zu bestreiten oder doch lieber auf eine bequemere Variante zurückzugreifen, um mit einem großen, Touristen befördernden Aufzug an die Spitze des Turmes zu gelangen. Da jedoch der Andrang an Menschen, die auf den Turm hinauf wollten, sehr groß war, entschieden sich einige von uns auch lieber dazu, das malerische Ambiente aus sicherem Boden aus zu erleben.

Paris, mon amour…

Showdance
Das „Moulin Rouge“ in Paris.

Neben vielen Fußmärschen durch die Stadt waren wir zu einem späteren Zeitpunkt auch häufig mit der Pariser Metro unterwegs, um uns kleine, körperliche Ruhepausen gönnen und unsere Wege von A nach B verkürzter und auch leichter gestalten zu können.

Wir haben unterschiedliche Pariser Restaurants und Lokale zur Mittags- & Abendzeit getestet, sowie französische Imbissstände mit diversen Baguette-Köstlichkeiten und vielem mehr, ausprobiert. Wir hatten sowohl die Möglichkeit, uns durch die traditionell französische aber auch je nach Belieben allgemein europäische Küche durchzukosten.

Die Tage gingen oft von früh morgens bis spät in die Nacht, so dass wir voll ausgelastet waren und die verbliebene Zeit in den Nächten auch effektiv zur Regeneration und Erholung für den nächsten Morgen nutzen konnten.

Besichtigung des Schloss Versailles

Schloss Paris
Blick auf den Schlossgarten des Schloss Versailles.

An unserem letzten Tag fuhren wir etwas Stadt-auswärts und besichtigten das weltbekannte Schloss Versailles. Wir erkundeten zunächst das historisch-märchenhafte Schloss-Innere und genossen im späteren Tagesverlauf auch noch die Aussicht auf und im riesigen, weiten Schlossgarten, der sich hinter dem Gebäude weitläufig erstreckte.

Da es an diesem Tag sehr heiß war, hatten viele der Besucher zusätzlich Sonnenschirme und Fächer dabei, um es sich in der prallen Juli-Sommersonne selbst angenehmer gestalten zu können.

Gegen Spätnachmittag und Abend stand dann auch schon wieder unser Fernbus in der Nähe unseres Hostels bereit, um uns abzuholen und die Rückfahrt nach Deutschland antreten zu können.

Berauscht von den vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen & Erinnerungen, sowie dem ein oder anderen Souvenir im Gepäck machten wir uns erneut auf zur Heimreise mit unserem Bus, womit unser Aufenthalt in der französischen Hauptstadt nun auch zu Ende ging.

Wenn ich an Paris denke…

Seine
Aussicht auf die Seine bei Sonnenuntergang.

Noch heute habe ich viele Bilder und Erinnerungen aus meiner damaligen Reise in die französische Hauptstadt lebendig vor Augen, wenn ich an die erlebnisreiche Zeit zurück denke. Ich habe meinen Aufenthalt in Paris unglaublich eindrucksvoll, sehr berührend und wunderschön erlebt, sodass ich gerne in nostalgischen Momenten über meinen Exkurs in der Stadt schwelge.

Die Atmosphäre der französischen Hauptstadt, der romantische und zugleich so elegant-leidenschaftliche Hauch der Umgebung an sich sowie der zahlreichen Einwohner, hat mich in meinem Innersten auf eine Weise berührt, die für immer einen festen Platz in meinem Herzen haben wird.

Der Mix aus Kunst, Kultur und Ästhetik, sowie die kulinarische Vielfalt der französischen Küche, hat zugleich mein persönliches Innerstes, als auch meine Geschmackssinne ergänzend miterobert. Der Charme an Eleganz und Qualität, den ich sowohl in der Ausstrahlung der Stadt als auch im Umgang mit den einheimischen Menschen erleben durfte, faszinierte und berührte meine Seele zutiefst.

Fazit

Fazit Paris

Im Inneren weiß ich, dass dies nicht meine letzte Reise nach Paris gewesen ist. Dass ich in meinen Leben nochmal, wenn nicht noch öfters nach Paris fahren möchte, stand für mich sehr schnell fest. Den unverwechselbaren französischen Flair hautnah zu spüren, sowohl in Paris, als auch andere französische Regionen, (Klein-)Städte und auch ländliche Gegenden der Provence zu erkunden, sind Reiseziele, die fest auf meiner To-Do-Liste stehen.

Ich bin unglaublich froh und dankbar, durch meine Reise nach Paris so wundervolle Eindrücke und Erinnerungen für mein Leben gewonnen haben zu dürfen, sowie auch ein Stück meines eigenen Selbst neu und noch tiefergehend entdeckt haben zu können. Ich freue mich auf all die Reisen, die ich noch nach Paris und Frankreich unternehmen darf, sowie neue Länder, Ortschaften und Teile der Welt, die ich noch erkunden werde.

2 Kommentare

  • Leon

    Ja, Paris ist wahrlich eine schöne Stadt. Die Architektur, die Museen und das Essen 🙂 Du hast die Stadt sehr gut beschrieben.
    Egal wie oft ich sie besuche, es wird nie langweilg 😉

    • herzgefuehl

      Hey Leon! 🙂 Vielen lieben Dank für dein liebes Feedback! 🙂 Es freut mich sehr, wenn ich in meinem Beitrag meine Faszination über die Stadt zum Ausdruck bringen konnte! Ich liebe Paris auch absolut und möchte defnitiv noch öfters in die Stadt reisen! 🙂 Ganz liebe Grüße an dich, Viktoria 🙂

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